Leo

endlich mal wieder ein großer Doublefacechart! Allerdings ohne Instruktionen oder Berechnungen. Dafür 360M x430R groß. Zu bekommen hier oder bei Ravelry. Der Große Bruder zum Puma und dem Wolf ;-)

Leo

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Splash!

passend zum heutigen Sommer fertig geworden ist dieser Badevorleger:

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Ein hübsches Anfängerprojekt für heiße Tage. Wenn man also nicht immer Topflappen stricken möchte, ist man hier genau richtig. ;-)
Der Vorleger benötigt je Farbe 200gr Topflappenbaumwolle und Sockenlatex für die Rückseite. Wie immer hier zu bestellen oder auf Ravelry.

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Blogcandy- Auslosung

Ha! Ich hatte es völlig vergessen. Asche auf mein Haupt! Aber besser spät als nie, nicht wahr?
Jedenfalls bekommt der Blog Flixies Handarbeiten  eine Anleitung für das MBL 1,

Meine kleine Welt eine Anleitung für den Timpeallan

und  Beas Treffpunkt eine Anleitung für das Korbflechttuch. Herzlichen Glückwunsch!

Die drei möchte ich bitten, mir eine kleine Mail an kalinumba (at) selbold (punkt) de zu schicken, damit ich die Mailadresse habe. Danke!

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Einladung

Unser Radsportverein feiert seine Wiedervereinigung am 6.7. ( Samstag) von 11-17 Uhr:

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Das ganze Spektakel findet in der Käthe-Kollwitz- Schule ( Hessentagshalle) statt. Neben prominenten Kunstradfahrern wie dem hessischen Schülermeister oder einem Kunstradpaar der deutschen Nationalmannschaft wird auch Einrad und Radball zu sehen sein. Unsere Radballmannschaften sind immerhin auf Platz 3 bzw 5 der hessischen Landesliga und- nebenbei bemerkt- diejenigen, die mir verzweifelt versuchen, Radball beizubringen :-)

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Übrigens bin ich der festen Überzeugung, an Muskelkater sterben zu können. Da ich aber der Ansicht bin, dass es nur besser werden kann und ich sowieso ein Faible dafür habe, mich hoffnungslos zu überschätzen, sage ich jetzt einfach mal so: man hat durchaus die Chance, mich auch auf einem Rad zu sehen. Oder, man probiert das selbst einfach mal aus. Sieht gar nicht so schwer aus ;-)
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Es gibt so Tage…

… da wünsche ich mir, ich hätte Mädchen bekommen ;-)
Heute früh, es war noch nicht ganz Acht, ich hatte noch keinen Kaffee, ruft die Schule an. Max’ Klassenlehrerin am Apparat. Man denkt ja als Mutter immer das Schlimmste. Zumal, wenn die Schule Vormittags anruft, auch immer irgendwas ist. Blutet er? Atmet er noch? Ist der Kopf noch dran? Aber nein, Max hat ein Ethik-Blatt abgegeben. Das ist so tragisch, das könne man am Telefon unmöglich wiederholen. Also gehe ich zur Schule. Mal sehen, was der Jüngste so unaussprechliches verbrochen hat. Ich kenne meine Monster, ich ahne schlimmes.
Es geht um Streitschlichtung in Ethik. Dieses Fach unterrichtet eine Lehrerin, die – ich weiß auch nicht, ich will nicht lästern- aber meine Jungs haben sie voll unter Kontrolle. Sie machen sich einen Spaß daraus, sie zu ärgern. Max hat also Schimpfwörter unterster Kategorie benutzt. Um die Lehrerin zu ärgern, um sich selbst darzustellen- was auch immer. An ihrer Stelle hätte ich mir den Jungen zur Seite genommen und mal Klartext geredet. Nicht so bei uns, da ist das Mamapflicht. Also habe ich natürlich beteuert, dass solche Ausdrücke nicht in unserer Familie vorkommen und mein Kind von anderen angestiftet wurde. Es geht schließlich um Zeugnisnoten, da redet man den Lehrern gerne mal nach dem Mund.
Max habe ich mir Zuhause noch mal zur Brust genommen. Muss ja nicht alles so in der Öffentlichkeit ausdiskutiert werden.
Wie wir so beim Mittagessen darüber reden und ich am schimpfen bin, dass man solche Ausdrücke nicht benutzen darf und Fäkalsprache schon mal gar nicht aufschreiben, kommt mein Großer und will zwei Strohhalme. “Kann man prima mit Furzen”, sagt er so. Ich bin gespannt und lasse mit vorführen, wie er mit dem Halm in der Achselhöhle fröhlich am Pupsen ist. Es ist lustig, keine Frage, aber bitte nicht in dem Kontext.

Abends erzähle ich die Geschichte Mister. Mister lässt sich das Ethikblatt ( habe ich in Kopie mitbekommen!! Irgendwie müssen die 5 € Papiergeld im Halbjahr pro Nase ja gerechtfertigt werden.) zeigen. Dann zitiert er Max zu sich und erklärt bis ins kleinste, allerpeinlichste Detail, was eine “Schwuchtel” oder eine “Hure” ist. Max versinkt im Fußboden, mindestens. Knallrot sitzt er da und muss mit anhören, was der Papa so zu sagen hat. Mister erklärt sehr eindringlich und genau, wenn es darauf ankommt. Zumal es ihm einen Heidenspaß macht, das Thema in die peinlichste Breite zu ziehen. Dann erzähle ich von den Achselfürzen. Mister ruft: “Paaaaauuul! Komma! Zeig mal! Führ mal vor!”. Und binnen kurzer Zeit stehen alle drei Männer mit nacktem Oberkörper vor mir, in jeder Achselhöhle je einen Strohhalm und geben so ein sechsstimmiges Konzert. ich glaube fest daran, dass mir so etwas mit Mädchen nicht passieren würde. Ich will Asyl.

Edit: Strohhalm in die Achselhöhle stecken, fest zuklemmen und am anderen Ende reinpusten. Macht Laune, ist aber nicht gesellschaftsfähig. Nur so by the way. Falls ihr auch, und so. Ich sag’s auch nicht weiter.

Noch eine Edit fragt noch: darf man “Achselfurz” taggen??

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Schwaaaaabsburg!

Zu meiner Schande muss ich gestehen- ich habe nicht ein einziges Foto gemacht. Es waren so viele nette Leute dort, so viel Wolle und Fasern und Spinnräder und überhaupt, dass ich vor lauter Schnappatmung an gar nichts mehr denken konnte :-)
Allerdings muss auch mal gesagt werden, dass man auf Fotos niemals die Farbenpracht wiedergeben könnte. So leuchtende Stränge überall.
Was ich sehr schön fand: es gab überall was anderes. Handgefärbtes, außergewöhnliches und exklusives, aber an keinem Stand habe ich ein Garn gesehen, dass es woanders auch gegeben hätte. Allerdings habe ich auch nicht so sehr genau geguckt, weil ich im Moment gar kein spezielles Projekt im Sinn habe.
Ganz zu meiner Freude gab es mehr Spinnfasern als im letzten Jahr und so ist mir auch ein Strang lila Tussahseide in die Tasche gewandert. Natürlich schon angesponnen. Am Anfang hat es mich ein wenig verwundert, dass das so knirscht in der Hand ( Ähnlich wie Watte), aber es läßt sich wundervoll dünn spinnen.
Ein Sonata durfte ich Probetreten ( Danke, Meike!) und jetzt habe ich ein Problem: das war so butterweich und leise und ruhig, dass ich mein eigenes Rädchen gar nicht mehr leiden mag… Weihnachten kommt bestimmt, irgendwann. *Seufz*
Das schönste an Schwabsburg sind aber die ganzen Leute, die dort auch sind und die man im “normalen” Leben nicht treffen würde. Im Weingutshinterhof mal einen Kaffee trinken und Schwätzchen halten. Unbezahlbar. ich sag nur: we survived Leipzig.
Genauso unbezahlbar sind Misters Kommentare zu dem einen oder anderen Strickstück, die ich nur in zensierter Fassung wiedergeben mag :-) . Es gab durchaus Männer von Wollfrauen, denen man ansah, dass sie den Pulli nur der Göttergattin zuliebe trugen. Schlimmster 80er Jahre Sack- aber Hauptsache selbstgestrickt. Mister konnte sich so gut vorstellen, wie das Morgens bei denen Zuhause ablief: “Komm Schatz, zieh den mal drüber. Die sollen doch sehen, dass ich Stricken kann” Und der Gatte fügt sich, wohlwissend, dass es auch wieder vorbei gehen wird. Hängende Schultern ( nicht nur die vom Pulli) Inklusive. Was macht Mann nicht alles für den lieben Frieden.
In dem Zuge kamen wir auf die irischen Zopfpullis zu sprechen, und dass sogar Mister sich vorstellen könnte, soetwas zu tragen ( Zuhause, nicht auf einem Wollfest!! Man stelle sich nur vor, da kämen solche Wollfrauen auf ihn zu und würden seinen Pulli begutachten wollen!) und ich erklärte ihm, dass man früher die Wasserleichen von den Fischern an den Zöpfen erkennen konnte. Mister fand das sehr seltsam, Erkennungszeichen für den Todesfall zu stricken und anzuziehen. Da könnte ich ihm doch gleich ein Kreuz auf den Bauch malen?  Wie wäre es mit einem Brandzeichen auf dem Allerwertesten? “Meins”?

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Projekt Radball: Tag 2-5

Tag 2-4
ich brauche einen Schuhlöffel, um mich aus meiner Matratze zu hebeln! Meine rechte Seite ist tot. Angefangen von Wade über Po bis über die Schulter zum rechten Unterarm. Nix geht mehr. Links ist alles ordentlich in Ordnung und funktioniert tadellos. ich hoffe schwer, dass ich nicht nur einseitig Muskeln entwickele und bald wie ein halber Hulk aussehe! ;-) Muskelkater habe ich allerdings nicht, was mich wundert. Ich bin einfach nur steif.
Mister hat einen faustgroßen, dunkelvioletten Bluterguss an der Innenseite vom Knie. Es sieht aus und fühlt sich an wie ein geklopftes Schnitzel- läßt sich aber leider mangels Kooperation von Seiten Misters nicht panieren. Seine Hände sind -trotz Fahrradhandschuhen- mit Blasen übersäht und er jammert und wimmert sich heldenhaft in den Schlaf, wie Männer das eben so machen. Diesbezüglich geht es mir wirklich großartig. Das relativiert die Sache mit den tollen Torschüssen gewaltig. Will ich so aussehen, nur um einen Ball ins Tor gekickt zu haben? Ich glaube kaum. Auch wenn ich ordentlich Mitleid mit Mister habe, so ein bißchen schadenfroh bin ich dann doch.
Mein Ziel, mit Mister gegen meine Söhne in einem Spiel anzutreten, erweitere ich um den Zusatz: “ohne mich dabei völlig zum Affen zu machen”.
Tag 6: Freitags (Spiel-) Training
während die Kinder und Mister im Kreis um einen Trainer fahren, habe ich ein ca. 20x3m großes Areal und einen Ball zur Verfügung, um alleine damit zu üben. Ich fahre Achten, in der Mitte der Kreuzung liegt der Ball. Mein Ziel: der Ball soll sich bewegen. Durch mein Vorderrad, wenn möglich. Ich fahre Acht um Acht, der Ball bleibt wo er ist. Ich schaffe es einfach nicht, genau im richtigen Moment sowohl Pedale als auch Rad und Schwung da zu haben, wo ich es brauche. Erschwert wird das Ganze dadurch, dass ich beim besten Willen nicht auch noch das Rad vorne hochheben kann. Noch ‘ne Acht- das MUSS doch funktionieren. Tut es bei den anderen ja auch. Bei Kindern! Ich werd’ zum Hirsch und gebe Geräusche von mir, die Damentennis alle Ehre machen. Mir fehlt die Kraft und die Ausdauer. Kommt noch, denke ich. Ab und zu kämpfe ich gegen vorbeikommende Vollprofis, die mir galant den Ball klauen. Einfach so tänzeln sie herbei und drehen mit meinem Ball Pirouetten. Frustrierend.
*’*%$/&$%§/&!! Musste mal gesagt werden. Hilft zwar nicht, befreit aber. Sch*** Ball! Noch eine und noch eine Acht. Ha! Da hat er gezuckt- ich habe es genau gesehen. Mindestens, wenn nicht noch mehr, aber 2cm ist er durch mich alleine zur Seite gerollt. Von “Schießen” kann da allerdings nicht die Rede sein. Mehr so “anhauchen”. Aber immerhin. Ich muss mir sagen lassen, dass das Ball anstupfen mit dem Fuß nicht gilt. Hrmpf.
Beim Lenkerzerren reiße ich mir die Hand auf, die Haut hängt in einem Fetzen herunter. Egal. Pflaster drauf, und weiter geht es. Noch ne Acht. Ich bin da verbissen. Dickköpfig trifft es eher. Die anwesenden Herren reden von ‘Ehrgeiz’, was ich dann doch wieder schmeichelhaft finde. Das zeigt, dass andere einem in einem viel positiveren Licht sehen als man sich selbst.
Gestanden habe ich; wesentlich ruhiger und auch schon 2-3 Sekunden lang. Jetzt sollte nur noch das Rad dabei in die richtige Richtung zeigen. Stehen auf Befehl geht gar nicht. ich stehe, wenn das Rad es zulässt und es ist der Herr über meine Bewegungen. Das sollte eigentlich andersherum sein.

Bremsen macht Spaß: Vollgas geben und dann abrupt nach hinten treten. Yeah, driften. ;-)
Plan für Morgen: Neben Schwabsburg (da schreibe ich noch einen Bericht) Fahrradhandschuhe kaufen. Dringend. Mein armes Pfötchen! Montag geh es dann weiter mit Techniktraining.

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