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die Kurzfassung: Kurzurlaub gemacht, nass geworden,  heimgefahren. Alles weitere dürfte etwas länger und bilderlastiger werden 😉

Aber gut, fangen wir an..wie immer sind es die Kleinigkeiten, die erzählenswert sind.

128) erst mal Kinder abliefern und ab auf die Autobahn bei Schönwetterwölkchen und beschwingten 20Grad durch die Alpen.
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129) uns fallen diese seltsamen Punkte nach der österreischischen Grenze auf. Was das sein mag? Ein Schild bringt die Erleuchtung: Nebelnuppsis!! Sieht man zwei, darf man 60 fahren. Die Erklärung kommt zwar erst, als es keine Nuppsis mehr gab, aber immerhin wissen wir jetzt was das hätte bedeuten sollen, wenn wir vorhin Nebel gehabt hätten. Vorbereitet zu sein ist alles.
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130) der nächste Tag: Busfahren in Venedig. Das Wetter hält. Bestimmt. Zieht vorbei.
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131)Ein paar kleine Regentröpfchen treiben uns zuerst in eine der unzähligen Kirchen, aber es hört bald schon wieder auf. Laut Wetter com soll es ja auch nur leicht Schauern. Der obigatorische Blick von der Rialtobrücke auf den Canale Grande:
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132) Ein Rudel Japaner, unter dem Schirmhaufen verborgen. Man erkennt sie, weil ein leichtes Kichern unter den Schirmen hervorkommt. Ich bin froh, meine wasserdichten Laufschuhe anzuhaben. Ein leichter Dauerregen hat die Schauer abgelöst. Uns fallen zum ersten Mal „Weatherboys“ auf, die Sekunden vor einem Regenguss aus dem Nirgendwo auftauchen und Schirme verkaufen. Wo sie herkommen? Wo sie hingehen? Es bleibt ein Rätsel.
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133)Markusplatz im Regen. Klar, die Touristenpunkte sollte man mal abgelaufen haben, auch wenn man in den engen Gassen ständig nasse Schirme ins Gesicht gesteckt bekommt. Wir kaufen bei einem Weatherboy einen Schirm, der tatsächlich für 5 Euro 2 Minuten Regen abhält, bevor er undicht wird. Es beginnt, an meinem Rucksack runter und in meine Kniekehlen zu tropfen.
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134) Hält einem aber nicht von einem verstrubbeltem Selfie ab 🙂
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135) Ein Gewitterguss verbringen wir in einer Hofeinfahrt, der Wasserspiegel auf gleicher Höhe. Es kam ein Boot und Bugwellen, ist doch klar. Ein Weatherboy kommt vorbei und ruft „Umbrella??Umbrella?“, aber nasser können wir eh nicht mehr werden. Man beginnt, gleichgültig zu werden und irgendwann ist das Wasser, das von der Hose in die Schuhe läuft, auch warm.
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136) Kann nicht schlimmer werden? Doch, wenn bei jedem Schritt neues, kaltes Wasser in die Schuhe läuft ( immer noch wasserdicht, da kommt kein Tropfen raus!), das man mühsam erst mal anwärmen muss. Ein Blitz schlägt nur wenige hundert Meter neben uns ein. Die Gleichgültigkeit gegenüber dem Regen wird durch das Unbehagen abgelöst, dass von kalter, nasser Unterwäsche ausgeht.
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137)Echte Venezianer erkennt man daran, dass sie seit Stunden Gummistiefel tragen. Ein Weatherboy stellt sich neben uns unter. Auf den Wegen steht zentimeterhoch das Wasser.  Wir fangen an zu schrumpeln.
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138) Neuer Tag, neues Glück: heute in Padua. Es beginnt verhangen, und als uns die ersten Weatherboyss begegnen, wandert unser Blick gen Himmel. Aber heute bleibt es bei ein paar Tropfen, danach klärt es auf. Sekunden nach den letzten Tropfen stehen die gleichen Weatherboys da und verkaufen Sonnenbrillen. Ein Handarbeitsstand auf dem Markt.
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139) Basilika Santa Guistina. In einem Seitenschiff ein Brunnen… und ich muss warnen, religiöse Menschen können sich jetzt irritiert fühlen, die scrollen bitte zu Bild 147 runter.
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140) Oben in dem Deckel zwei Geldschlitze und ein Loch. Wir denken, es sind Knochen in dem Loch  ( sind es, Google sagt es sind Märthyrergebeine), aber wir verstehen die italienische Aufschrift nicht. Geld einwerfen für eine Art Peepshow der Knochen?? Fangen die an zu tanzen? Wir trauen uns nicht, es auszuprobieren und haben sowieso keinen Euro klein. Ein Wärter guckt skeptisch.
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Natürlich darf man in einer Kirche nicht fotografieren. Überall stehen Warnhinweise deswegen und Ordner sind anwesend, die das auch kontrollieren. Während ich fröhlich  trotzdem mein Handy gen Decke halte, bekommt Mister geschimpft, weil er seine Kappe trägt.

141) Nicht nur hier, sondern in der zweiten Basilika später auch: Weihwasser-Salben-Shops. Gegen alles und jedes und wenn man sich 5x täglich einreibt, ist man heilig oder so. Arm auf jeden Fall.
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142)Man lernt: Wenn man nach Frühstückszeit einen Kaffee bestellt, bekommt man….hm… Espresso-Konzentrat. Einen ganzen Teelöffel vol,l und es wird klar, dass dazu kein Keks serviert werden kann: der Kaffee wäre komplett weggesaugt. Ich bin aber für Stunden sowas von wach…
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143) Basilika di Sant’Antonio. Pilger treten uns nieder, wir gehen trotzdem rein. Unten im Bild: Weatherboys verkaufen Heiligengedöns.
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144) Das für meinen Geschmack Extrembeispiel für Kirchenprotz: das Grab des Antonio
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145)und-hach- das beste an der ganzen Kirche: die Reliquien. Man könnte die „unverweste Zunge“ des St.Antonio sehen. Eine Schlange wildentschlossener Pilger lässt uns dankend verzichten. Erstaunlich: die Pilger stehen an um rein zu kommen, es kommt aber keiner raus. Offensichtlich wird Nachschub für die Märthyrergebeine gebraucht.
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146) Der Hl. Antonio war dafür bekannt, kleine Kinder durch die Gegend zu schleudern…
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147) Auf dem Markt: Input-overload. Zwei kleine Habaneropflanzen für meine Chillisammlung nehme ich trotzdem mit. Es ist bewölkt, aber die Weatherboys verkaufen Handtaschen. Das Wetter wird halten.
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148) trotz vieler Kilometer in Padua lasse ich es mir nicht nehmen, ein paar km zu laufen. Vorbei an wahnsinnig interessant aussehenden Lost Places. Es fällt in der ganzen Gegend auf: überall stehen Ruinen und es wirkt, als ob man lieber ein neues Haus baut als ein altes zu Renovieren.
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150) Je später der Abend, desto abstrakter der Cocktail…
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151) Achso… Hotelzimmer hatten wir auch. Der Blick vom Balkon.
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152) Ich fotografiere für Sohn 2.0 die italienische Zapfsäule und Mister macht ein Photobombing…
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153) Zurück ging es wieder bei 20grad und Schönwetterwolken…
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154) Zur Schwiegermama, wo wir Fratzis leibliche Schwester treffen
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155) Was machten die Kinder in der Zwischenzeit mit Oma?: Ziegenrennen? Die Wäsche, die sie ins Auto laden, erzählt das jedenfalls.
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156) 3 Wochen alte Bergziegenbabys. So, wie diese Kerlchen rumüpfen, sind die mit Springböcken verwand. Allerliebst. Im übrigen verkauft meine Schwiegermutter auch frische Salami….
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So, Ihr seid tapfer, solange durchgelesen zu haben! 😉 Jetzt erst mal  in den Alltag zurückfinden,….ein bisschen dem Wellnessbademantel aus dem Hotel hinterher trauern…gibt viel zu tun. Dann, wenn meine Wäsche wieder trocken ist. 😉

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