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ja, ich weiß, ich habe zuviele Katzenbilder auf meinem Blog und seit langem schon viel zu wenig Gestricktes.  Vor lauter Babykatze zähmen und Spinnen kommt man aber auch zu Nix hier 😉 Da Sophie das dringend noch lernen muß, nicht in Rundstricknadeln zu beißen, an Fäden zu ziehen oder Wollknäuel zu fangen ( mit Knurren und Zähnefletschen!! Sie teilt ihre Beute nicht!), ist auch nur an wenige Reihen am Abend zu denken.

Der Winter kommt: ein einfacher 2re2li-Schal aus selbstgesponnenem dick&dünn-Garn:

Unbenannt

die ersten 80gr aus dem Merinovlies gesponnen, 3-fach gezwirnt. Mit dem Vlies bin ich ein bißchen am Kämpfen:  da ist ziemlich viel Dreck und Knübbelchen drin. Trotzdem- so ist zumindest mein Plan- werden aus den 500gr Merino ein Zopfpulli für mich. So was irisches hatte ich dafür im Sinn.

Unbenannt

Ronka hat den Hammer schlechthin auf ihrem Blog gezeigt:

pumaaugust031

das ist einfach nur WOW!. Ich begeistere mich ja immer mehr über diese Farbwahl. Von mir aus würde ich bei solchen Motiven nur zu schwarz/weiß greifen- aber diese Sepia-ähnliche Tönung gefällt mir immer besser.

Wo wir grade mal wieder beim Puma sind….. *räusper*.

Eigentlich hatte ich den Puma für mich selbst ad acta gelegt. Schaffe ich nicht; bin ich zu langesam, das wird nie fertig etc. Ich habe es aber nicht übers Herz gebracht, tatsächlich zu ribbeln. Das Motiv liegt mir einfach am Herzen. Und so habe ich eine Idee wieder aufgegriffen, die ich schon mal angedacht und wieder verworfen hatte: Stricken in Streifen. Natürlich fange ich nicht nochmal bei 0 an, das hieße dann ja doch wieder ribbeln, sondern habe einfach 2/3 stillgelegt; des Handlings halber zusammengetackert und stricke nun nur noch am ersten Drittel. Die innere Kante lasse ich offen und werde das dann fein säuberlich zusammennähen.

Unbenannt

ja, es ist schon erschreckend, wie wenig zu sehen ist 😉

Da ich aber nun 10+ Reihen am Abend stricke, wenn ich denn zum Stricken komme ( und nicht 0,5-1 wie bei ganzen Reihen) sieht man einen Fortschritt. Das motiviert enorm! Es geht also- wenn auch langsam- vorwärts. Natürlich nicht ohne Sophie, die mir schon wieder versucht, das Wollknäuel abzujagen:

Unbenannt

diese Drittelung der Reihen ist nicht nur Augenwischerei. Ich kann auf einer 60cm Nadel stricken, was wesentlich weniger Maschen rumzerren bedeutet. ich brauche keine Seite mehr zu wechseln während einer Reihe und verliere so nicht so schnell den Überblick. Es läuft irgendwie flüssiger.  Das mit dem Maschenstich kriege ich dann auch noch hin 😉

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