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ich werde ja immer wieder mal gefragt, wie ich so auf meine Ideen komme. Jetzt habe ich mal meine Gedankengänge zusammengefasst.
es war neulich, so gegen 15 Uhr 😉 ich sitze im Schwimmbad und häkele Grannysquares. Meine Kinder sind in einem Alter, in dem sie zwar Mama dabei haben wollen, aber im Großen und Ganzen alleine beschäftigt sind. Mama sitzt also da und ist unterbeschäftigt. Daher häkele ich Grannys. Das geht schnell, ist nett zum Mitnehmen und ich habe soweiso viel zu viel Sockenwolle. Dabei wollte ich mich in weiß/grau/schwarzen Farbtönen bewegen.
Unbenannt
Als ich so die fertigen Quadrate auslegte und bei mir dachte, wie man die wohl anordnen könnte und ob man da nicht vielleicht ein Bildchen draus legen könnte bzw sollte, fiel mir er wieder ein:
puma
der mich ja lange und ausführlich beschäftigt hat. Das Motiv ist immer noch mein absoluter Favorit. Und wenn man jetzt auch noch mit verschiedenen Farben ( abgesehen von Schwarz und Weiß) arbeiten könnte…. hach, ja, das wäre schon was, gell? Also habe ich mich an den Rechner gesetzt und aus dem Puma eine Farbkarte gebaut:
Unbenannt
da mehrere Farben im Spiel sind, konnte ich das Motiv sogar kleiner machen ohne wesentliche Details zu verlieren. Schön, das gefällt mir, damit kann ich arbeiten.
Trotzdem sind es immernoch 30.000 Kästchen, und ein kurzes Nachrechnen bei 5x5cm-Grannys ergibt eine Größe von 7,5 x 10 Metern. etwas üppig.
Aber wie wäre es denn mit kleinen Squares?
Unbenannt
naja. Suboptimal, wenn ich mir überlege, dass dann 120.000 Kanten aneinanderzunähen sind- abgesehen von 60.000 zu vernähenden Fäden. Zwischendurch kurze Ablenkung mit Farben plantschen- Gehirn rebooten, sozusagen. Meist kommt man ja auf eine Idee, wenn man sie nicht braucht 😉
Unbenannt
Unbenannt
Da hatte ich aber mal „crochetbynumbers“ gesehen. das war einfacher.. irgendwie… dachte ich…bis ich rausgefunden habe, dass a) alle Maschen einzeln gehäkelt werden ( also Faden abschneiden, verknoten, nächste Masche) und die Rückseite dementsprechend furchtbar aussieht und b) meine festen Maschen einem Brett gleichen. vielleicht halbe Stäbchen? und dann eben 2 Maschen pro Kästchen?
Unbenannt
ach… weiß nicht. Gefällt mir nicht so. Stricken liegt mir dann doch mehr. Stricken wir also mal kleine Quadrate:
Unbenannt
Bis auf dass ich einmal aus der falschen Seite Maschen aufgenommen habe, sieht das doch ganz passabel aus. Die richtige Größe haben die Kästchen auch ( ca. 1x1cm, das wäre eine Deckengröße von 1,5x2metern)
Allerdings habe ich ja an manchen Stellen viele Farbwechsel, an anderen wiederum wenige, große Flächen. Man könnte die Flächen in einem Rutsch stricken, nicht? Aber sind die dann nicht schlabberiger als die Regionen mit vielen Wechseln? Sie sind es. Und hier hänge ich gerade so in meinen Gedanken um den Puma. Soll ich? Soll ich nicht? funktioniert die Idee oder habe ich mal wieder Bockmist produziert? Weiß man nicht, bevor man es nicht macht, oder?
Der Kammzug ist mittlerweile angesponnen, denn beim Spinnen kann man so schön Denken.
Unbenannt

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