Leni hat mir ein paar Mantras beigebracht, die ich euch nicht vorenthalten will 🙂

– Nach „fest“ kommt „ab“. Das gilt nicht nur für Schrauben, sondern auch fürs Spinnen. Zuviel Drall ist auch nix.

– Meine Arme sind nur begrenzt lang. Ja, ich weiß, tolle Erkenntnis 🙂 Aber wenns doch so schön läuft, will man eben auch nicht stoppen um den Faden aufzuwickeln. Es hilft aber nichts.

Leni ist zickig. Oder bockig, je nach dem ( Notiz an mich selbst: Schwiegermama nach dem Geschlecht von Leni fragen). Mittlerweile habe ich rausgefunden, dass in meiner Woll-Wundertüte mehr als eine Schafsrasse zu finden ist: alte Coburger Mutterschafe, ein Bergschaf und ein Walliser Schaf.  Dazu noch ein paar Lämmer aus deren Mischung.  Was davon der Bock ist, weiß ich aber nicht.

Ich habe angefangen, die Wolle nach Art zu trennen- was aber nicht immer so ganz einfach ist. Vielleicht hilft es aber, wenn nicht jede Locke anders ist. Lockenspinnen wird trotzdem nicht unbedingt meine Lieblingsbeschäftigung. Das ist nervtötend.Allerdings kann ich jetzt schon neue Locken im Flug anspinnen.

Ich überlege ernsthaft, meinen Wollvorrat um Kammzüge zu erweitern. Es juckt gewaltig in den Fingern ( außerdem habe ich ja nur noch einen halben BFL-Kammzug), aber noch kann ich mich bremsen. ich hab noch genug Leni da…

Halb ernsthaft mache ich mir Gedanken um ein Spinnrad. Ich weiß aber weder was, noch wann noch überhaupt. Keine Ahnung und davon reichlich 🙂 Aber mal so stöbern kann man ja.

Zwischendurch habe ich mal einen kleinen Chart gemalt fürs Doublefacen:

 rose

Den stell ich mir schön als Schal vor. Für jeden Depeche Mode- Fan muß das natürlich in rot und schwarz sein, aber auch dezentere Farbkombis passen sicherlich gut dazu. Die Rose ist so lang wie ein halber Schal. Damit kann man dann so werkeln, dass jedes Schalende eine Blüte hat oder aber die Blüten sich in der Mitte treffen. Ganz nach Wunsch, Lust und Laune. Zu bestellen in meinem Shop.

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