Schlagwörter

ein kleiner Eimer voll Wolle habe ich ja schon Gestern gewaschen gehabt- heute ist sie trocken und bereit zum Weiterverarbeiten. In Ermangelung einer Kardiermaschine oder Kardier-irgendwas-Werkzeuges und weil ich mal was von Kammzug gehört habe, habe ich angefangen die Wolle zu kämmen. Strähne für Strähne. Mister bewundert meine Geduld, aber ich halte es eher für Dickköpfigkeit.

Jedenfalls funktioniert es- aus noch immer verklebten Strähnen werden wundervoll flauschige Bündel Wolle. Wahnsinn, was das verändert!

Untitled
Frisch gewaschen- aber noch voller Krümmel und dünner, dunkler Haare.

Ein bißchen komme ich mir vor wie früher, als ich meiner Barbie das Haar gekämmt habe 🙂 Und so langsam komme ich auf den Trichter, warum das Schaf ein „Coburger Fuchs“ ist. Sollten die dunklen Haare das eigentliche Deckhaar sein und das weiße fluffige die Unterwolle? Scheint so. Jedenfalls fallen die dunklen Haare beim Kämmen raus. Ich nehme an, dass das die Haare sind, die die Wolle kratzig machen und entscheide, dass es gut so ist.

Untitled

Was ich gelernt habe ist, die Wolle vor dem Waschen gar nicht so arg auseinander zu pfücken: wenn die Strähne noch komplett ist, geht es besser. So Wolken bekommt man kaum noch in eine Richtung.

Der Gedanke an eine Schafs-Katzensymbiose läßt mich nicht los. Könnte die Katze nicht dem Schaf das Fell putzen? Leni hat in ihrer Fellpflege doch arge Mängel. Die Katze hätte es flauschiger auf dem Rücken und das Schaf ein gepflegtes Fell. Aber dann muß ich mir vorstellen, wie ein Schaf mit dermaßen aufgeflufftem Fell ausstehen würde ( ich sag nur “ haste ’ne Steckdose auf der Weide??“) und verwerfe den Gedanken wieder. Vermutlich wäre ein geputztes Schafsfell nicht mehr so sehr wetterfest. Aber so zum Spinnen wäre es wohl schon von Vorteil.
Untitled

 

Advertisements