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naja, ist ja irgendwie normal für mich- ich weiß ja nie so recht, ob das was wird was ich so ausprobiere 🙂

Diesmal: von der „Leni“ zum Schal.

Ganz vorneweg: ich kann nicht Spinnen. Habe ich noch nie gemacht, hat mich noch nie sonderlich interessiert und irgendwelche Werkzeuge um Wolle zu kämmen oder zu verspinnen habe ich auch nicht. Ich möchte also alle passionierten Spinnerinnen um Nachsicht mit mir bitten 🙂

Die Schafe meiner Schwiegermutter werden vor allem für Fleisch gehalten. Ja, das ist fies, so ein kleines Lamm zu essen.  Finde ich auch. Aber diese Schafe haben ein wirklich glückliches Leben auf einer großen Weide. Sie haben alle Namen und wurden ( zumindest eine Zeit lang) sogar im Auto zur Weide gefahren. Sie sind alle sehr zutraulich und meiner Schwiegermutter bildet im Augenblick eines aus, dass Packtaschen tragen soll um mit zum Einkaufen zu laufen.

Jedenfalls fällt jedes Jahr bei den Mutterschafen viel Wolle an und ich habe um „eine Handvoll zum Ausprobieren“ gebeten. Nun habe ich drei Müllsäcke voll Schaf im Keller. Sie meint es eben immer gut 🙂

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Ein Eimerchen voll „Schaf“. Mit Heu, Schafs-äh- naja, verdautem Heu eben, und da mein Schwager die Tiere nur von ihren Haaren befreit hat und keinen Wert auf ein komplettes Vlies gelegt hat, auch viele kurze Flocken. Friseurabfall im Prinzip 🙂

Wenn ich sehe, wie sehr unsere Katzen auf die Wolle abfahren frage ich mich, warum nicht jedes Schaf auf der Weide eine zusammengerollte Katze auf dem Rücken trägt. So symbiosemäßig.

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je mehr man das auseinanderpflückt um das Heu rauszuholen, desto mehr wird es:

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aber nass dann auch wieder wesentlich weniger:

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Mein Ziel ist es, meiner Schwiegermutter zu Weihnachten einen Schal aus ihrer eigenen Wolle zu schenken. Ich weiß noch überhaupt nicht, ob- und wenn ja, was- das wird. Jedenfalls riecht es in unserem Keller im Augenblick doch sehr nach Schaf.

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