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Gestern war ich noch in Köln auf der H&H und war stöbern in Sachen Wolle 🙂

Was soll ich sagen? Ich bin noch etwas von den ganzen Eindrücken erschlagen. Man kommt rein und denkt „WOLLE!WOLLE! GANZ VIEL WOLLE!. Aber nach ein paar Stunden im Trubel, die Füße fangen an zu schmerzen und der Kopf zu brummen sind die Wollrezeptoren im Kopf auch irgendwie verstopft.

Modellfotos habe ich keine gemacht, das wird man spätestens Montag bei Tichiro im Blog sehen können. Ich fand jetzt auch nichts umwerfend innovativ. Schlicht, einfach, Naturtöne. Grobstrickiges wird weniger ( Puh!), grottenhäßliches habe ich mehr an Messebesuchern als an den Messeständen gesehen. Der Trend geht laut Lana Grossa zu „bunt mit beige“ oder „Bunt mit grau“. Auffallend wenig selbstmusternde Sockenwolle, dafür viele kleine Wollhändler, die schreckliches Plastikgarn feilbieten.  *schauder* .Pelzgarne sind die neue Fusselwolle.

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ein besonders gelungenes Beispiel 😉 Diese „Würmer“ gab es auch noch in bunt. Oder der ganze aus dem Garn gestrickte Schal sah aus wie Moosbelag in der Einfahrt.

Mein nächstes Auto bekommt diese Lackierung:

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Gelohnt hat es sich trotzdem. Ich habe mir nämlich etwas mitgebracht: Probeknäuel, Farbkarten, Kontaktadressen und Knöpfe

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diese hier haben es mir besonders angetan, obwohl ich überhaupt keine Verwendung habe: ( Jim Knopf)

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Endlich hatte ich auch mal die Gelegenheit, die Artyarns von Daniela (Maschenkunst) zu befühlen. Ich war ja immer skeptisch wegen dem ganzen Glitzibunti im Garn, aber es gibt sie auch ohne! Und sooooo weich! Zum hinknien schön!

Zum Hinknien gab es auch Seide, Maulbeerseide, Cashmere und Lama zum kuscheln. Wunderbar! Zwar Preise jenseits von Gut und Böse, aber trotzdem. Man wird ja wohl mal fühlen dürfen.

Abgesehen von Wolle gab es auch Knöpfe, Knöpfe und noch mal Knöpfe, dann Stick- und Nähzeugs und Perlenbastelsachen. Bücher auch zwei ( Topp &OZ), und natürlich habe ich meine Bücher auch auf der Messe gefunden. Mal meinen „Chef“ ( der übrigens gar nicht so nach Chef aussieht sondern erstaunlicherweise richtig nett ist) vom Frechverlag die Hand geschüttelt und ihm mal eine ordentliche Mütze versprochen. Da alle Mitarbeiter Schlabberboshies auf dem Kopf hatten und irgendwie nicht glücklich damit ausahen, mußte das sein.

So, jetzt werde ich den Rest des Wochenendes auf dem Sofa verbringen und die „Hjerte Alpaca“ mal anstricken. Vor allem aber : die Füße hochlegen!

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