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260220121762blog

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—haha, der Gag war gut, gelle? In Wirklichkeit habe ich aber nur zwischendurch mal ein paar Fädchen vernäht, damit es nicht gar so rumbaumelt und im Weg ist. Nichts ist schlimmer, als sich ständig in Fäden zu verheddern.

Ich bin momentan in Reihe 122, der Puma mußte zwischenzeitlich ruhen. Das ist so verschwindend gering mehr als letztes Foto, dass ich fast das Heulen bekommen könnte. Das muß schneller gehen!

Dahingehend stellen sich bei mir ein paar Fragen. Wenn ich eine Reihe komplett durchstricke, benötige ich mit Seiten wechseln,  Kästchen abstreichen, Maschen auf der ewig langen Nadel hin- und herzerren etwa 45 Minuten. Wenn ich jetzt die Reihe dritteln würde ( was nur noch einer Seite Kästchen entspricht) und praktisch drei lange Streifen hochstricke, würde ich mir zumindest schon mal die lange Nadel und das Seitenwechseln sparen. Zeit dazu kommt aber durch das zusätzliche Nähen. Also würde ich im Endeffekt zwar keine Zeit einsparen, hätte aber wenigstens das Gefühl, es würde schneller vorangehen ( eine Reihe dann ja nur noch 15 min- aber das Ganze mal 3…). Ein rein emotional schnelleres Vorankommen also. Da ich das ja weiß, habe ich es bisher nicht gemacht. Das heißt aber auch, dass ein ganzer Abend stricken ( maximal 3 Reihen, man will ja auch mal Pipi machen gehen…) irgendwie nicht sichtbar ist. Ich habe einfach das Gefühl, auf der Stelle zu bleiben. Außerdem habe ich die Befürchtung, dass das stillgelegte Teil zusätzlich im Weg ist und ich mich verheddere.

Dazu kommt auch noch die Frage, wenn ich zwei Teile im Maschenstich zusammennähe: kommt dann eine (genähte) Masche dazu? Müßte ich dann nicht theoretisch eine Masche weniger zwischen zwei Teilen stricken? Oder überdecke ich mit dem Stich zwei Randmaschen und müßte daher eine zusätzliche Masche stricken? Fragen über Fragen….

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