2 Wochen noch… und was nun?

Tja, genau das frage ich mich auch. Nach dem Korrekturabzug bleibt mir eigentlich nur noch zu warten, dass das Buch gedruckt wird und erscheint. Meine Arbeit ist getan und ich kann nichts mehr ändern. Viele Bilder habe ich euch schon gezeigt  (aber noch nicht alle), meine Geschichten sind erzählt ( zumindest die, die ich erzählen möchte), gestrickt ist alles doppelt und dreifach, Kompromisse sind gemacht und ich habe mich damit abgefunden… ich habe mich durch Technik und Verlagsgewusel gekämpft…  Es war immer ein komisches Gefühl, ein Anleitungsmanuskript abzugeben… jetzt ist es raus, jetzt kann ich nichts mehr ändern… komisch, das.

Jetzt warte ich genau wie ihr auf den Erscheinungstermin.

Entwerfen mag ich nach wie vor gerne, ich stricke auch immer noch gerne Probeläppchen.. Ein wenig vermisse ich mein „Hobby“ stricken. Mit der „Ernennung“ zum Sachbuchautor kann ich das nicht mehr als „Zeitvertreib“ deklarieren. Das macht mich ein bisschen wehmütig heute.

Natürlich warte ich mit unbändiger Neugier auf den Erscheinungstermin. Ich verfolge seit Wochen, wie mein Buch bei Amazon wechselnd auf Platz 120.000 und auf Platz 10.000 schwankt. Über jedes „Gefällt mir!“ freu ich mich ein Loch in den Bauch.

Das Dumme, das wirklich Dumme daran: wenn es erscheinen ist, dann ist es erschienen. Mehr nicht, Es fallen keine Luftballons auf meinen Schreibtisch, es kommt keine Fanfare oder auch nur ein Mensch mit einem durchsichtigen Geldköfferchen in der Hand. Es passiert einfach  nichts.

Meine Vorhersage: es wird tagelang nichts passieren, solange, bis  ich den ersten Blogeintrag, den erste Kommentar oder die erste Kritik finde. Dann sind da noch die Autorenbelegexemplare, die verschickt, verschenkt und signiert werden müssen ( vor allem auf das Signieren freue ich mich wie Bolle!! 🙂

Und dann? Mal sehen. Ich giere nicht sofort nach dem nächsten Projekt, ich laß mir Zeit. Bis mich wieder eine Idee anfliegt, die mich fordert und was von mir will: Engagement, Enthusiasmus, Liebe, Kreativität und den absoluten Willen das auch durchzuziehen. Bis dahin mache ich Urlaub, oder die lange geplanten und nie durchgezogenen Dinge, meine lange vernachlässigten Haushalt… oder ich stricke mir eine Socke. Für mich. Ganz alleine. Ohne irgendwelche Anforderungen an Design und Kreativität. So  `ne einfache Stino-Socke… das wär’ was.

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