Argh! Soeben komme ich vom Einkaufen zurück. Da meine Männer allesamt einen unwahrscheinlich hohen Verbrauch an Socken haben, habe ich 10er-Packs vom Wühltisch mitgebracht. Warum auch nicht? Nach 2-3 Wochen haben sie sowieso ein Stadium jenseits von Gut und Böse erreicht oder verschwinden im Nirvana meiner Waschmaschine.

Was mich wahnsinnig macht: warum müssen solche gekauften Socken an allen möglichen ( und unmöglichen) Stellen zusammengetackert sein? Eigentlich würde doch eine Papierbanderole reichen. Tut es aber nicht. Da hat ein Azubi mit der Plastikfaden-Zusammentackermaschine geübt. Es hat also nicht gereicht, alle 20 Sockenspitzen einer 10er Packung mit einem Faden zu durchschießen, nein, Azubi spielt John Wayne und schießt aus der Hüfte. Außerdem gibt es in dieser Fabrik noch die Klammer-Oma. Diese Blechklammern, die an der Spitze und am Bündchen je ein Paar zusammenhalten. ( John Wayne alleine reicht ja nicht!). Klammer-Oma ist schon alt und tatterich und macht mal hier, mal da ne Klammer hin. Nicht zu vergessen die Maschine, die Ettikett mit der Einzelsocke vernäht. Mit so einem Bündel weißer Fädchen. Ihr wißt schon. Weiße Socken sind dafür echt klasse. Die Maschine meint es genau und gründlich. Sehr gründlich.

Bis ich den ganzen Kram von immerhin 30 Paar Socken abgefriemelt, geschnitten und gezerrt habe, vergeht eine halbe Stunde. Kann man das nicht irgendwie anders machen? In dem Fall würde ich ja tatsächlich mal zu Plastikfolie tendieren. Das schont nämlich die Umwelt. Meine Umwelt.

 

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