ich hab mich ja breitschlagen lassen. Sohn 1.0 wünscht sich einen gestrickten Pulli- und Mama springt. Naja, nicht ganz uneigennützig. Es ist ja nicht gerade so, als würde ich das nicht gerne tun. Beachtet man das Modellbild in dem Post weiter unten, so sieht man: hey, das sind angesetzte Ärmel. Norwegertechnik wird aber, der Komfortabilität halber, in Runden gestrickt. die findige norweger Strickerin erfand den Steek.  Ich finde den Steek auch, allerdings eher doof. Also habe ich mir überlegt, ich stricke erst alle drei unteren Enden und versammele alles in einem formschönen Raglan. Ein Muster von „gerade hoch“ in „an beiden Enden abnehmen“ umzurechnen, das traue ich mir gerade noch zu- das ist nicht das Problem. Das ist ein ganz anderes. Um es genauer zu sagen, sogar zwei: wie lang müssen denn Raglanärmel sein, wenn man das Maß vom angesetzten Ärmel hat? Kürzer, länger, gleichlang? Ich kann Sohn 1.0 aus überraschungstechnischen Gründen  nicht reinschlüpfen lassen. Schätzen? auch doof. Ob ich wohl Sohn 2.0 überreden kann, den Pulli für den großen Bruder zu probieren- um dann die Ärmellänge entsprechend hochzurechnen? Fragen über Fragen. Ärmel Nr. 1 ist nämlich schon dran, eben gerade habe ich Ärmel Nr. 2 angeschlagen.

Problem Nr. zwei ist völlig simpel: es sind drei glatt rechte Stücke, und zwei Ärmel direkt nacheinander. Ich würde jetzt lieber ein bißchen fair Isle Passe stricken. Aber wie so oft: Das Beste kommt zum Schluß. Menno.

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