ein Experiment mit ungewissem Ausgang

naja, ist ja irgendwie normal für mich- ich weiß ja nie so recht, ob das was wird was ich so ausprobiere :-)

Diesmal: von der “Leni” zum Schal.

Ganz vorneweg: ich kann nicht Spinnen. Habe ich noch nie gemacht, hat mich noch nie sonderlich interessiert und irgendwelche Werkzeuge um Wolle zu kämmen oder zu verspinnen habe ich auch nicht. Ich möchte also alle passionierten Spinnerinnen um Nachsicht mit mir bitten :-)

Die Schafe meiner Schwiegermutter werden vor allem für Fleisch gehalten. Ja, das ist fies, so ein kleines Lamm zu essen.  Finde ich auch. Aber diese Schafe haben ein wirklich glückliches Leben auf einer großen Weide. Sie haben alle Namen und wurden ( zumindest eine Zeit lang) sogar im Auto zur Weide gefahren. Sie sind alle sehr zutraulich und meiner Schwiegermutter bildet im Augenblick eines aus, dass Packtaschen tragen soll um mit zum Einkaufen zu laufen.

Jedenfalls fällt jedes Jahr bei den Mutterschafen viel Wolle an und ich habe um “eine Handvoll zum Ausprobieren” gebeten. Nun habe ich drei Müllsäcke voll Schaf im Keller. Sie meint es eben immer gut :-)

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Ein Eimerchen voll “Schaf”. Mit Heu, Schafs-äh- naja, verdautem Heu eben, und da mein Schwager die Tiere nur von ihren Haaren befreit hat und keinen Wert auf ein komplettes Vlies gelegt hat, auch viele kurze Flocken. Friseurabfall im Prinzip :-)

Wenn ich sehe, wie sehr unsere Katzen auf die Wolle abfahren frage ich mich, warum nicht jedes Schaf auf der Weide eine zusammengerollte Katze auf dem Rücken trägt. So symbiosemäßig.

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je mehr man das auseinanderpflückt um das Heu rauszuholen, desto mehr wird es:

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aber nass dann auch wieder wesentlich weniger:

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Mein Ziel ist es, meiner Schwiegermutter zu Weihnachten einen Schal aus ihrer eigenen Wolle zu schenken. Ich weiß noch überhaupt nicht, ob- und wenn ja, was- das wird. Jedenfalls riecht es in unserem Keller im Augenblick doch sehr nach Schaf.

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Misters Grillsaison

Wie gerne würde ich anfangen mit „hinter den 7 Bergen bei den 7 Zwergen…“ aber nein, dem ist nicht so. Es passiert hier. Täglich. Im realen Leben. Vielleicht sogar bei euch nebenan.

Es ist Ende Dezember. Der Weihnachtsbaum steht noch traurig in der Ecke. Mister seufzt… „ ach, so’n Steak vom Grill, das wäre jetzt was..“ Ich nicke zustimmend. Da draußen tobt ein Schneesturm, es sind gefühlte minus zwanzig Grad und ohne Mütze, Schal, Handschuhe und dicke Winterjacke geht man nicht mal zum Briefkasten.

Mitte Januar flattern die ersten Gartenkataloge ins Haus. Alles schön grün und bunt, es sieht warm auf den Fotos aus. Ich seufze…“ ach, es wird echt mal wieder Zeit für Sommer. Wir haben schon so lange nicht mehr in kurzen Hosen auf dem Balkon gesessen…“ draußen ist es immer noch eklig kalt und grau. Es dämmert schon, aber Mister blättert immer noch in den Katalogen.

Ende Februar, es ist Fasching. Soeben stehen wir uns im Sturm und bei maximal 2 Grad plus die Beine in den Bauch um uns völlig bekloppte Menschen mit roten Nasen anzugucken. Mister kauft sich eine Bratwurst.

Einen Tag später. Mister konnte es nicht mehr aushalten und hat sich einen Grill gekauft. Einen Gasgrill, denn offenes Feuer ist in der Siedlung verboten. Nach einem kurzen Intermezzo mit einem ( das bitte besonders angewidert lesen) Elektrogrill  musste was „Vernünftiges“ ins Haus. Mister buddelt selbstvergessen in unserer Tiefkühltruhe herum (manchmal denke ich, da ist ein Fernseher eingebaut, den nur ich nicht sehen kann. Alle meine Männer lieben es, bei geöffneter Tür im Kühlschrank rumzuschnüffeln) . Irgendwo müssen wir doch noch was zum Grillen haben? Gehst du morgen einkaufen, Schatz?

Der Montag darauf, es ist der 1. März, fährt Mister einkaufen ( das kann man unmöglich mir überlassen! Grillfleisch ist nahezu lebenswichtig!)  und kommt völlig wutentbrannt zurück. Nirgends gibt es Fleisch zu kaufen! So eine Schande! Er bringt ein paar abgepackte Würstchen mit, denn das ist besser als nichts. Auch wenn es geradezu eine Schande ist, dass man die Grillsaison mit Würstchen startet.

Später baut Mister feierlich den Grill auf. Wir alle müssen ihn bewundern ob seinem geradezu windschnittigen Gaskartuschenanschluß. Perfektion im Detail, sozusagen. Ich bin begeistert und mache die Balkontür zu, denn es fängt gerade wieder an zu schneien.

Die Kinder ziehen ihren Skianzug an und stellen sich neben Papa, denn Papa ist der Held und steht am Grill. Lecker! Würstchen! Im Winter! Morgen gehen wir Schlittenfahren!

Es macht kurz „pöff“ und eines der Würstchen platzt. Nicht weiter schlimm, denn das „bringt ja Geschmack“. Es bringt aber auch eine Fettfontäne an das Wohnzimmerfenster. Das ist so eine riesige Glasfläche, um deren Reinigung ich mich gerne mal drücke. Ich hatte sie am Tag zuvor geputzt.

Mister bemerkt nichts. Da es bereits dunkel ist, sehe ich auch nichts. Am Tag später zwinge ich Mister dazu, das wieder zu putzen. Er wischt mit einem alten Lappen ( mit dem er zuvor den Grill saubergemacht hatte) kurz mittig über den Fettfleck. Sauber, oder?

Ich bestehe darauf, den Grill an einem anderen Platz zu deponieren. Es gibt Würstchen vom Grill an diesem Abend.

Wie auch an den folgenden drei Wochen.

Der erste April, die Grillsaison startet endlich offiziell. Da heute der erste Tag mit Sonnenschein ist, muss natürlich der Grill angeschmissen werden. Es sind zwar nur 5 Grad plus und es stürmt, aber am Herd stehen ist was für Weicheier oder Hausfrauen. Echte Männer grillen. Meine Kinder fangen an zu mosern. Würstchen? Schon wieder?

Aber Mister sagt „nein“ und der Rest der Familie seufzt erleichtert auf. „Ich mache heute Burger!“ Er ist enttäuscht dass keine Begeisterungsstürme aufkommen, steht aber beleidigt trotzdem am Grill.

Da bei Burgern das Fett mal in die Flamme tropfen kann, gibt es eine kurze Stichflamme und wir haben an der nahezu neu sanierten Balkonwand einen Rußfleck. Ich hebe nur die Augenbraue. Kann nicht sein, oder? Der Grill ist sowieso seit mindestens zwei Wochen ein Dorn in meinem Auge. Mister rubbelt ein wenig an der Wand rum, aber es passiert nichts. Er murmelt leise Ausflüche wie „ Die Sonne bleicht das weg“ und später „ da stellen wir eine Pflanze vor“.

Mitte April. Die Klassenlehrerin ruft mich an, dass meine Kinder verdächtig nach Rauch riechen würden. So „angekokelt“ irgendwie und ich solle etwas unternehmen. Gestern durften sie- unter Papas strenger Aufsicht- das erste mal selbst am Grill stehen. Mister steht neben mir, ein Steakbrötchen  in der Hand.

Anfang Mai. Endlich wird es warm! Jetzt wird der Balkon auf Sommer getrimmt, die Pflanzen kommen raus, es grünt und duftet wunderbar. Ich frage Mister noch: na, soll ich einen Salat zum Steak machen? Aber Mister schüttelt nur den Kopf. Heute hätte er ausnahmsweise mal keine Lust darauf zu Grillen. Vielleicht morgen.

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Bilder der Woche KW 21

so viel gibt es diese Woche gar nicht zu zeigen. Ich habe eine ziemlich nervtötende Entzündung im rechten Ellbogen, und deswegen sitze ich meist lesend auf dem Balkon. Ich bin also regelrecht ausgebremst, denn wenn man nicht mal mehr eine Kaffeetasse heben kann, kommt man sich schon echt übrig vor.

Nichts desto trotz sind ein paar Kuschelwesen fertig geworden ( nein, die nehmen natürlich nicht an dem Wettbewerb teil!) sie sind also sozusagen außer Konkurrenz und dürfen euch ein bißchen Inspiration stiften.

zuerst einmal ist das ein Amish puzzle ball, den habe ich auf Steffis Blog gesehen und mußte das auch einfach mal ausprobieren. Ich bin ja nicht so die Häkelfreundin, aber der hat einfach Spaß gemacht.
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Froschn gibt es, der war ganz einfach: erst eine Toe-up- Sockenspitze, dann eine Cuff-down Sockenspitze, das Ganze füllen und i-cord-Beine dran:

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und was kann der gucken!! :-)
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runder und in Gelb und ohne Arme wird es ein tolles Katzenspielzeug ( sagen die Katzen)
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das war eher so ein Versuch mit schönen runden Rundungen, und eigentlich ohne festes Ziel. Dafür ist die da aber richtig nett geworden:
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das war übrigens mein allererster Versuch mit Maschenstichen etwas aufzusticken. Ach, was bin ich stolz auf mich- das sieht nämlich gar nicht mal so schlecht aus. Ihr fehlt noch ein Hinterbein, und dann wird sie eine wunderbare Giraffenmarionette.
Na, hab ich euch ein bißchen auf Ideen für den Wettbewerb gebracht? Nicht vergessen!

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Kreativwettbewerb!

auch wenn es in diesem Blog ab und zu mal etwas ruhiger ist: im Hintergrund wird eifrig verhandelt, gewerkelt, Ideen ausgekocht und gedealt. Jetzt bin ich fertig damit und präsentiere hiermit:

logo wettbewerb-600

Alle Details findet ihr auf einer Extra-Seite (oben hier in diesem Blog auf den Link klicken)

Es gibt Preise im Gesamtwert von über 500,-€ zu gewinnen!!

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Bilder der Woche KW 20

aus der geplanten Kommode ist mangels rechten Winkeln und einer Idee, wie man Schubladen bauen könnte, dann ein Regal geworden:

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man muß ja auch flexibel bleiben. Und ein Balkon-Gärtnerregal haben wir sowieso gebraucht. Was ich ja ganz lustig finde ist, dass ich Mister mit meinen Basteleien angesteckt habe :-)
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Ich kreische lieber den Amazonboten an, das lohnt sich eher :-) und- ach- was könnt ich grade Blocks stricken! Sind da schöne Muster drin!

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die mich auf Facebook kennen, haben die schon gesehen und sich gewundert, warum ich auf einmal so viele Tierchen stricke:

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Sammy findet die auch cool:
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aber die gehören zu -noch-geheimen Verhandlungen. Jedenfalls wird das eine so g** Aktion, da freue ich mich drauf.

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Niagara Shawl

so, jetzt zeige und erzähle ich auch, was ich so im Schwimmbad mit Tüchern veranstalte! :-)

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Das Thema des Tuches ist, wie schon der Name sagt, “Wasser”. Ich fand die fließende Textur eines Lacetuches ist da ja irgendwie schon passend.

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Das Tuch hat eine 4/8- Form und wird aus rund 150gr Zitron Filigran gestrickt

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Die wasserfallartigen Muster sind eigentlich gar nicht so schwer- ist also auch ein Tuch für nicht ganz so arge Freaks
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Allerdings muß man bei den Wiederholungen schon aufpassen, in die richtige Richtung zu stricken

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für totale Lace-Neulinge ist es also eher nichts. So ein gutes Mittelding, würde ich sagen.

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Der lieben Uta ( Uta 953 auf Ravelry), die das Tuch gestrickt hat, stehen sicher die Haare zu Berge wenn sie sieht, was ich mit dem Tuch gemacht habe *grins* aber ich kann versprechen, dass dem guten Stück nicht das Geringste passiert ist.

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Das Tuch hat etwa eine Spannweite von 190cm ( 90cm an der Mittellinie), aber das kommt ja immer ein bißchen auch aufs Spannen an. Die Anleitung dazu gibt es im Shop, In Ravelry pflege ich die Anleitung in Kürze ein.

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Bilder der Woche KW 19

erst mal, um alle Städter neidisch zu machen…. mein  Weg zum Supermarkt…. im Sommer ist dort Jagdrevier von Störchen.

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Nervenkitzel-Fotoshooting im Schwimmbad. Ich hatte die ganze Zeit Angst, dass entweder das Tuch, die Kamera oder ich ( in dieser Reihenfolge) ins Wasser fallen. Aber Thematik und Farbe des Tuches haben einfach nach “Wasser” verlangt. Das Tuch selbst stelle ich in Kürze vor. ich warte eigentlich nur noch auf die Übersetzung.

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Beute im großem Pflanzenmarkt: ( v.l.n.r.): Baldrian ( finden die Katzen nicht interessanter als anderes Grünzeugs), Aztekisches Süßkraut ( soll theoretisch als Zuckerersatz dienen können, ähnlich wie Stevia), Vanillebasilikum und Coca-Cola-Kraut. Ich habe keine Ahnung was man damit machen könnte, aber so Exoten reizen mich dann doch mehr als Schnittlauch und Petersilie.

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Zwischendurch brauchte mein Handy einen RVO… die Ärmel sind natürlich nur zur Deko dran. Nicht, dass ihr denkt.
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ein wenig ärgerlich: ein Modell von Drops angeschlagen, 250gr soll es verbrauchen. 250 gr. habe ich da.  Nach 8cm ( von 56cm) ist das erste Knäuel alle. Das haut niemals hin. *Motz* Dabei hat meine Maschenprobe soooo schön gestimmt….

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Vielen Dank für die netten Glückwünsche zum Hochzeitstag!! Wir haben uns sehr gefreut! Es gab bei uns ein 3-Gänge- Candlelightdinner im Park Inn Airport. Mit so viel superlieben Service rund um uns, dass es mir schon fast peinlich war. :-) Und sieht nicht alleine die Vorspeise schon schick aus? (dreierlei Käsetortellinis mit Sahnesauce und Wantanstreifen)  DenRest kann man gar nicht so lecker fotografieren wie er war.

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